
Der iGeo-Wettbewerb, als wichtigste Basis herausragender Geografie-Schüler ganz Deutschlands verzeichnete 2023 einen Rekord bei den teilnehmenden Schulen und Schülern. Als Schul- und Landessieger qualifizierte sich Philipp Liebold jeweils knapp für den Bundesfinalwettbewerb. Dieser fand dieses Jahr erstmals in Erfurt statt. Die 13 besten und sehr motivierten Geografie-Talente Deutschlands im Alter zwischen 16 und 18 Jahren trafen sich im Bildungshaus St. Ursula in der Erfurter Innenstadt. Zwei Tage galt es dort das gemeinsame Interesse an Geografie auszuleben.
Den ersten Schwerpunkt bildeten die Wettbewerbsaufgaben mit zwei englischsprachigen, jeweils 60minütigen Geografieklausuren zur Stadtentwicklung in Großbritannien und Naturrisiken in Australien. Zudem musste ein Multi-Media-Test bestanden sowie eine Kartierung einer Erfurter Straße vorgenommen werden. Für die größten Geografie-Talente Deutschlands standen für die Bewältigung der Aufgaben nicht viel Zeit zur Verfügung. Vor allem der zeitliche Aspekt hatte dem Geo-Ass vom Goethe-Gymnasium Auerbach in der Vorrunde noch einige Punkte gekostet. Darauf besser vorbereitet, bewältigte er diesmal alle Arbeitspunkte mit Bravour und wurde letztendlich von der Jury im Ergebnis all seiner Leistungen mit Platz 1 belohnt. Seine inhaltliche Qualität und auch die sprachliche Darstellung waren durchweg besonders herausragend und bringt Philipp zudem die Qualifikation für die Nationalmannschaft.
Ein vorbereitendes Trainingslagerwochende im April soll das vierköpfige Nationalteam für die internationale Geografie-Olympiade vorbereiten, welche dann vom 19. bis 23. August 2024 in Dublin ausgetragen wird.
