Auerbacher Goethe-Volleyballerinnen mit sensationellem Erfolg

Auerbacher Goethe-Volleyballerinnen mit sensationellem Erfolg

Nach der lehrreichen Erfahrung vom Vorjahr, wollten es das Volleyball-Team der U18 Mädchen im Landesfinale von Jugend trainiert für Olympia einfach nur besser machen. Das gelang ihnen und wie!


In der Gruppenphase stand in der ersten Partie das Landau-Gymnasium Weißwasser am Netz gegenüber. Durch die Spielpause der Auerbacherinnen in der ersten Turnierbegegnung konnten zwar die Gegnerinnen gesichtet werden, aber noch waren die Mädels nicht richtig im Turnier angekommen. So war der erste Satz sehr fehlerbehaftet und die Ostsächsinnen konnten sich nach und nach einen kleinen Vorsprung erarbeiten bis Lilli Fietz zum dritten Mal zum Aufschlag ging. Kurzerhand drehte sie mit mehreren Ässern den Spielverlauf und führte Auerbach zum 25 zu 23 Erfolg. Damit war das Minimalziel der Drei-Türme-Städterinnen bereits erreicht und mit 25:10 wurde dann ein ungefährdeter Sieg gefeiert. Durch den 2:0 Erfolg von Weißwasser gegen die körperlich überlegenen Spielerinnen vom St. Augustin-Gymnasium Grimma reichte den Goethe-Mädels nun ein Satzerfolg in ihrer zweiten Begegnung. Mit vielen Fehlern machten es sich die Westsächsinnen selbst etwas schwer und verloren Durchgang 1 20 zu 25. Anschließend konnte jedoch unter Ausnutzung der taktischen Fehler der Gegnerinnen ein Feuerwerk gezündet werden. Mit 25:9 wurde der Gruppensieg und Halbfinaleinzug besiegelt. Zwar ging das Spiel letztendlich mit 2:1 nach Nordsachsen, aber die kleine Sensation war den Mädels um Kapitänin Lea Glöckner nicht mehr zu nehmen.

Im anschließenden Halbfinale standen die Gastgeberinnen vom Glückauf-Gymnasium Dippoldiswalde auf der Gegenseite. Zum richtigen Zeitpunkt liefen die Vogtländerinnen zur Höchstform auf. Mit einem sehr guten Positionsspiel verzweifelte das wiederum körperlich überlegene Heimteam immer wieder am Annahme- und Abwehrriegel der Mädchen aus dem Göltzschtal. Nach einem sehr umkämpften ersten Satz und dem 25:22 Erfolg ließen die Mädchen mit krachenden Angriffen von Elisabeth Wolf im zweiten Durchgang keinen Zweifel mehr aufkommen, dass der Finaleinzug noch einmal in Gefahr kommen sollte. Durch sehr intelligente Zuspiele von Lea Glöckner und Miriam Görner konnte mit 25:17 der größte Erfolg der Goethe-Volleyballer gefeiert werden.

Bis zur Mitte des ersten Finalsatzes gegen das Dr.-Wilhelm-Andre-Gymnasium Chemnitz schnupperte das Überraschungsteam des Turniers sogar am Einzug zum Bundesfinale, jedoch ließ dann die Kraft und Konzentration etwas nach, so dass die wiederum durchweg größer gewachsenen Chemnitzerinnen sich mit 2:0 durchsetzten.

Trotz der Finalniederlage können die Mädchen auf ein herausragendes Turnier zurückblicken, wofür sie die letzten Jahre mühsam die Basis gelegt haben. Zweitbestes Team von allen Schulen Sachsens ist aller Ehre wert und das in einer Sportart, die in Deutschland von den meisten Menschen gespielt wird und damit im Schulsport eine große Bedeutung zukommt.

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